Take Ten – Boka Records

In meinem nächsten Take Ten Spezial beschäftige ich mich mit dem Boka Label.
Der Panzer im Logo ist durchaus ernst zu nehmen, liefert das Label doch seit 2005 konsequent Material für den Angriff auf den Tanzflur. Manchmal eben auch hart an der Schmerzgrenze und dann eben eher Panzerfaust anstatt Sniper.
Ich habe mich mal durch die 43 Veröffentlichungen gewühlt und meine zehn Lieblings Releases rausgefiltert.


DJ Distance – Fallen [BOK004]


Distance hatte damals noch das DJ vor seinem Namen stehen und spielte seine ersten Radioshows auf Rinse FM. Immer dabei: Diese düstere Nummer namens „Fallen“, die später durch einen Vex‘d Remix auf Planet Mu noch einmal mehr Aufmerksamkeit bekam. Mich hat damals diese schleppende, meditative Art schwer beeindruckt und so würde die Katalognummer 004 eine meiner ersten Dubstep Platten überhaupt. Boka war damals neben Hotflush auch das einzige Label, welches den Mumm hatte Distance’s Musik zu veröffentlichen.


Emalkay – Bats in the Belfry [BOKA008]

2006, Emalkay schockt mich dermaßen mit seinem „Bats In The Belfry“. Dieser konstant drückende Sub, ein alt bekanntes Reggae Vocal Sample und eine Melodie mit Wiedererkennungswert ließen diesen Tune eine feste Geheimwaffe in meiner Plattenkiste werden. Gerade auch weil er progressiver als eben der Distance Tune war funktionierte er immer wunderbar.


DJ Madd – Better With You (Akira Kiteshi Remix) [BOKA022]

DJ Madd ist schon immer ein konstanter Begleiter von mir im Dubstep gewesen. Es gibt nur wenige Artists, die es schaffen bei so viel Quantität auch so viel Qualität abzuliefern. Hier im Akira Kiteshi Remix, die ja immer noch mal ein bisschen mehr auf die Kacke hauen.


Truth – Timeshift [BOKA027]

Ich glaube das war der Tune, bei dem ich zum ersten Mal geschnallt habe, was ein Double Drop ist. Das Intro ohne eine wirklich markante Taktangabe, liess sich einfach nur von vorne abspielen und dann geht es auch schon direkt los. Truth Trademark Sounds: Tief, dreckig, (be-)drückend und immer ein wenig anders. Die B-Seite „Hackers“ ist auch genial und machte die Nummer 027 zu einem „Doppel A Seiten“ Release.


DJ Madd – Detroit Skank [BOKA028]

DJ Madd hat, wie oben schon geschrieben, viele Facetten. Eine davon ist für mich immer die gekonnte Verbindung von Reggae / Dub und Dubstep. „Detroit Skank“ ist ein perfektes Beispiel dafür. Eine nicht enden wollende, rollende Bassline und ein positiver Vibe, bei dem kein Fuß still stehen bleiben kann.


Sumone – Zombie (Innasekt Kamikaze Mix) [BOKA030]

Kommen wir nochmal zurück zum Bild des Panzers. Innasekt waren so mit die ersten, die so Amen-Drum & Bass Beats auf 140 BPM runtergebrochen haben und daraus einen Dubstep Track gebastelt haben.
Boka Records dienten hier also als Vorreiter für so manch anderes Label, auf denen dann sehr ähnliche Tunes erschienen. Mir gefiel dieser Remix von einem Sumone Track aber immer einen Tick besser, er war schnell, böse und irgendwie doch ein wenig dubby. „Cluster“ auf der A-Seite konnte durch die nötige Tiefe genauso überzeugen.


Matt-U & Riskotheque – Guillotine Growl [BOKA031]

Eine Mischung aus Gitarrenriffs, Hip Hop Samples und ordentlich Bass! Genau darum habe ich mich damals in Dubstep verliebt. Und der Tune geht soooo tief. Die drei Jahre merkt man ihm keineswegs an. Könnte ich auch heute noch so spielen!


Von D feat. Phephe – Set Me Free [BOKACD001]

Neben den ganzen harten und agressiven Tracks bot Boka aber auch immer eine Heimat für etwas entspanntere und zärtere Klänge. Wie zum Beispiel dieser schönen Nummer von Von D, die auf seinem Album „Daydreaming“ erschienen ist.


Crushington – Voodoo Skank [BOKA036]

Neben alteingesessenen Künstlern wie Distance oder Emalkay war Boka aber auch immer als Talentschmiede aktiv und hat zum Beispiel neue Talente wie Crushington aus Neuseeland hervorgebracht.


Perverse & Gantz – Seismic [BOKA043]

Und da sind wir auch schon im Jahre 2013 angekommen. Perverse und Gantz präsentieren uns ihre perkussive und dunkle Nummer „Seismic“, die eben mit ihrem Sound auch perfekt zum Boka Label passt.
Auch hier waren beide Künstler zum Zeitpunkt des Releases noch nicht so bekannt und Boka hat den beiden geholfen ihre Karrieren weiter auszubauen.

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1 Antwort auf “Take Ten – Boka Records”


  1. 1 Take Ten – Boka Records « these are my thoughts Pingback am 05. Januar 2014 um 12:44 Uhr
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