Archiv für Oktober 2010

Ludachrist – Talk Is Cheap

Evol Intent haben sich mal wieder als Ludachrist alles an Tunes geschnappt, was sich nicht bei „Drei“ selbst gelöscht hat und daraus eins ihrer wahnsinnigen, genialen und nervenaufreibenden Alben/Mixtapes gemacht.

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MEDIAFIRE MIRROR

TRACKLIST:

01. Hotel Crunkifornia [0:00]
02. The Sound Of The Pig [2:26]
03. Sexually Missing In Action [3:20]
04. Soulja Satisfaction [5:00]
05. Z.Z. Weezy [6:44]
06. Boom, Jump And Shake Your Rump [9:14]
07. Tom-Z Jigglesworth [11:12]
08. Thunderkiss My Ass [12:26]
09. Stop….. Judgement Time [14:43]
10. Rumple Funkpump [16:38]
11. Life As A Fat Man [18:26]
12. Hip Hop Forever Ever [19:35]
13. The Intergalactic Journey Of Pequeno Wayno [22:30]
14. It Ain‘t Over ‚Til The Fat Man Makes Noise [23:57]
15. Drive Cars In This Club [26:13]
16. DMX (Dance Music Xperiment) [28:22]
17. Enter Sandstorm [29:55]
18. AC/DNB [32:32]
19. Big Juicy Wings [35:46]
20. Let’s Get Clean Tonight [37:18]
21. The Weed Song [39:00]
22. LOL And Order [39:46]
23. Bad Music Factory [42:41]
24. Meat Spirit [44:00]
25. Robot Rock You Like A Hurricane (While On A Train) [46:42]

One Step Forward…


Foto von watersapphire.

One Step Forward, Two Steps Back“ sang schon Spaceape zukunftsweisend im Jahre 2006 auf dem großartigen Debut Album von Kode9.
Nun gut, dass in der Musik vieles zirkulär verläuft und man mit zunehmenden Alter das Gefühl hat, „das alles schonmal gehört zu haben“ ist nicht gerade neu. Es soll ja sogar Songs geben, die komplett aus dem Loop des Intros eines 70er-Funk-Klassikers bestehen…

Aber dieses Gefühl habe ich in letzter Zeit immer häufiger beim Hören der neuesten Releases. Zunächst seien da Produzenten wie Submerse, Synkro, Indigo, VVV oder Svpreme Fiend genannt, die einem Genre namens 2-Step / Garage mit genügend Bass, 2010er Produktionsstandards und einem Touch Ambient neues Leben eingehaucht haben. Ohne Burials Vorarbeit wäre das wohl alles nicht möglich gewesen, da seine Musik von manchen Kritikern als „2-Step-Presets mit Drone-Ambient drüber“ bezeichnet wurde.
Wer bei dem Namen 2-Step jetzt an Artful Dodger denken muss, sollte noch einmal den Musikgeschichte-Kurs bei der VHS nachholen!

Skream hat den Amen Beat auf 140 BPM wiederentdeckt (Wahnsinn, wenn man bedenkt das Jungle auch mal so „langsam“ war) und mit seinem „In For The Kill“ Remix salonfähig gemacht. Darauf folgten dann auch prompt einige Tunes im selben Schema („Burning Up“, „Listenin‘ To The Records On My Wall“, „The Epic Last Song“…) und auch mit seinen zwei Partnern als Magnetic Man hat er einigen Tunes den typischen Amen-Sound verpasst. („Perfect Stranger“). Seinem Beispiel werden wohl noch einige folgen beziehungsweise sehe ich noch mehr Spielraum für den Einsatz des Amen Breaks im Dubstep als in dem doch recht Standard gehaltenen Maße wie er bis jetzt verwendet wurde.

Aber auch im Drum & Bass blicken einige Künstler vermehrt in die Vergangenheit. Hört man sich die neuen Tracks von Outrage, Jubei, S.P.Y, Skeptical, Anile oder den neuen Output auf Raiden’s Offkey Label an, fühlt man sich stark an die 90er-Techstep Zeit erinnert in der Tracks wie Ed Rush & Opticals „Cutslo“ oder Jonny L’s „Piper“ die Clubs regierten. Alles hat einen fetten Bass, eine sehr klare Beat-Struktur und besticht eher durch simplen Genialismus als durch ausgeflippte Veränderung und unvorhersehbare Beats.
Diesen Stil hat vor allem Doc Scott mit seinen „Future Beats“-Podcasts geprägt, aber auch Raiden hat mit seiner „Expo“-Reihe bewiesen wie gut das Neue mit dem Alten klingt (in dem Fall Photek’s Klassiker „Deadly Technology“).

Die Musik des Duos Instra:mental hatte schon immer einen Hang zur Vergangenheit, so klangen ihre Tracks doch teilweise wie der Soundtrack von Miami Vice / Vice City oder wie der Soundtrack des letzten Sommers. Was Al Bleek da jetzt aber unter seinem Boddika Synonym durchzieht klingt so alt und gleichzeitig neu das mir nichts besseres als „Electro“ dafür einfällt. Fetter (Booty-) Bass, unendliche Vocal-Samples und perfekte Melodien lassen jedes Dance-Junkie-Herz 130 BPM schnell schlagen. http://soundcloud.com/esp-international/boddika-instra-mental-swamp-81-promo-mix-for-benji-b-on-bbc-1xtra
Zusammen mit dem Output auf Swamp 81, Hemlock, den ganzen Funky-House Produzenten (Roska, Breach, Redlight) und dazu dann noch Releases von Joy Orbison oder Pariah, die sich in keine Schublade stecken lassen (wollen), ergibt das eine wriklich schöne Mischung für den Tanzflur.

Man sieht mal wieder: sämtliche Musikrichtungen sind am Leben und nicht unterzukriegen, Schubladendenken hilft nicht und bringt zu nix und es bleibt spannend was da so in der „Musik mit Bass“ so alles passiert.

TKR – Butcher Girl (free 320)

http://soundcloud.com/tkr/tkr-butcher-girl-free-download

Pünktlich zu Halloween spendiert uns TKR einen gruseligen Dubstep Tune namens „Butcher Girl“.

Deep Meditation

Bald erscheint sein Tune „Education“ zusammen mit Coki’s „Horrid Henry“ auf dem DMZ-Label. Wie immer eine ewig lang erwartete Dub von Mala!

DJ Food & DK vs Coldcut – XLR8R Podcast #170 (Oktober 2010)

Ninja Tune feiern immer noch fleissig ihren zwanzigsten Geburtstag und dazu mixen sich DJ Food, DK & Coldcut 74 Minuten lang durch 43 hauseigene Tracks. Wer die drei Wahnsinns DJs kennt, weiss ungefähr was für eine Reise ihn hier erwartet!

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Tracklist:

01 The Herbaliser „Wall Crawling Giant Insect Breaks“ (Ninja Tune)
02 The Heavy „How You Like Me Now“ (Counter)
03 Amon Tobin „Sordid“ (Ninja Tune)
04 Happy Campers „No Mind“ (Ninja Tune)
05 Cadence Weapon „Getting Dumb“ (Big Dada)
06 Ryuichi Sakamoto „Anger (Rare Force 2 Meg Mix) „Ninja Tune
07 Bonobo „Pick Up“ (Ninja Tune)
08 Thunderheist „Sweet 16″ (Big Dada)
09 Mr. Scruff „Get A Move On“ (Ninja Tune)
10 DJ Food „Peace Pt. 1″ (Ninja Tune)
11 Daedelus „Make It So (XXXchange Mix) “ Ninja Tune
12 Coldcut „Walk a Mile in My Shoes“ (Ninja Tune)
13 Kentaro „Free (acapella)“ (Ninja Tune)
14 TTC „Travailler“ (Big Dada)
15 Spank Rock „Rick Rubin“ (Big Dada)
16 Zero dB „Bongos, Bleeps & Basslines“ (Ninja Tune)
17 Diplo „Percao“ (Big Dada)
18 Coldcut & Hexstatic „Timber (Seiji Remix)“ (Ninja Tune)
19 Bonobo „Eyesdown (Warrior One Mix)“ (Ninja Tune)
20 Thunderheist „Jerk It“ (Big Dada)
21 Jammer „One Over Me Tune“
22 Hexstatic „Distorted Minds (Zero dB Mix)“ (Ninja Tune)
23 Coldcut „Atomic Moog (Qemists Remix) “ (Ninja Tune)
24 Shuttle „Tunnel“ (Ninja Tune)
25 Wiley „Syer Pussy Instrumental“
26 DJ Vadim „The Terrorist“ (Ninja Tune)
27 Coldcut „More Beats N Pieces (USA Remix)“ (Ninja Tune)
28 Diplo „News Flash“ (Big Dada)
29 The Heavy „How You Like Me Now (Coldcut Remix)“
30 Toddla T „Sky Surfing (Benga Remix)“ (Ninja Tune)
31 The Bug „Catch a Fire“ (Ninja Tune)
32 Coldcut „Man In a Garage (King Jammy Mix)“ (Ninja Tune)
33 Ghislain Porier feat. Face T „Blazin‘ (Modeselektor Remix)“ (Ninja Tune)
34 DJ Vadim „The Terrorist (Gaslamp Computer Killer Mix)“ (Ninja Tune)
35 DJ Food „Dark Lady (Alix Perez Remix)“ (Ninja Tune)
36 DJ Food „20/20 Rhythm (90-110bpm)“ (Ninja Tune)
37 Kid Koala „3 Bit Blues“ (Ninja Tune)
38 Pop Levi „Blue Honey (Amorphous Androgynous Monstrous Psychedelic Bubble Remix)“ (Ninja Tune)
39 Daedelus „Impending Doom (Rustie Remix)“ (Ninja Tune)
40 Coldcut „Timber (Super Sargasso Orb Mix)“ (Ninja Tune)
41 Andreya Triana „Lost Where I Belong (Flying Lotus Remix)“ (Ninja Tune)
42 Jono McCleery „Tomorrow“ (Ninja Tune)
43 Diplo „Summer’s Gonna Hurt You (Diplo 2010 Mix)“ (Ninja Tune)



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